JOURNAL
Willkommen in meinem Journal.
Hier teile ich als Maklerin regelmäßig wertvolles Wissen und praktische.Einblicke rund um den Immobilienmarkt im Berliner Westen.
Themen, die Sie hier finden:
• Ratgeber - Tipps zum Kauf, Verkauf und zur Immobilienpflege
• Lexikon - Wichtige Fachbegriffe einfach erklärt
• Markt & Trends - Aktuelle Entwicklungen in Berlin und Brandenburg
• Inspiration , Design und nachhaltiges Wohnen
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Lexikon Immobilienbegriffe:
A
Angebotspreis
Vom Verkäufer festgelegter Verkaufspreis (Verhandlungsbasis, meist über dem erwarteten Verkaufspreis).
Arglistige Täuschung
Vorsätzliches Verschweigen oder falsche Angaben wesentlicher Mängel – führt zur Anfechtung des Kaufvertrags.
Auflassungsvormerkung
Eintragung ins Grundbuch, die den Käufer vor Doppelverkauf schützt (Sicherung des Eigentumsübergangs).
B
Beleihungsgrenze
Maximaler Anteil des Verkehrswerts, den Banken als Kreditsicherheit akzeptieren (meist 80 %).
Bestandsimmobilie
Bereits fertiggestellte und genutzte Immobilie (im Gegensatz zum Neubau).
Bodenrichtwert
Durchschnittlicher Wert des reinen Bodens pro m² in einem bestimmten Gebiet (festgelegt vom Gutachterausschuss).
D
Denkmalschutz
Gesetzlicher Schutz historisch oder kulturell wertvoller Gebäude – Einschränkungen bei Umbau und Modernisierung.
Dienstbarkeit
Recht, das ein Grundstück zugunsten eines anderen belastet (z. B. Wegerecht).
Doppelhaus
Zwei direkt aneinandergebaute Einfamilienhäuser mit gemeinsamer Trennwand, aber je eigenem Grundstück.
E
Eigenbedarf
Persönlicher Bedarf des Eigentümers oder nahen Familienmitglieder – wichtiger Kündigungsgrund bei vermieteten Wohnungen.
Eigentumswohnung
Wohnung im Sondereigentum + Anteil am Gemeinschaftseigentum.
Einfamilienhaus
Einzelhaus für eine Familie, meist mit eigenem Grundstück.
Energieausweis
Pflichtdokument bei Verkauf/Vermietung, das den Energieverbrauch bzw. -bedarf der Immobilie ausweist.
Erbengemeinschaft
Mehrere Erben, die gemeinsam Eigentümer einer Immobilie sind (oft verkaufshemmend).
Ertragswertverfahren
Bewertungsmethode vor allem bei Renditeobjekten: Wert ergibt sich aus den zukünftigen Erträgen (Miete).
Exposé
Professionelle Verkaufsunterlage mit Fotos, Grundrissen, Ausstattung und Preisen.
F
Flurkarte
Amtliche Karte, die Flurstücke, Grenzen und Gebäude darstellt.
Flurstück
Kleinste vermessene Parzelle im Grundbuch (Grundstücksteil).
G
Gemeinschaftseigentum
Bei Eigentumswohnungen: alle Teile des Hauses, die allen gehören (Treppenhaus, Dach, Fassade etc.).
Gewährleistungsausschluss
Häufige Klausel im Kaufvertrag: Verkäufer haftet nicht für versteckte Mängel (außer arglistige Täuschung).
Grundbuch
Öffentliches Register beim Amtsgericht, in dem Eigentumsverhältnisse und Belastungen eingetragen sind.
Grundbuchauszug
Aktueller Auszug aus dem Grundbuch – wichtigste Informationsquelle vor dem Kauf.
Grundschuldbestellung
Sicherungsrecht zugunsten der Bank (meist statt Hypothek).
H
Hausgeld
Monatlicher Beitrag der Eigentümer an die Wohneigentümergemeinschaft (für Instandhaltung, Verwaltung etc.).
Hausverwaltung
Firma oder Person, die die Verwaltung einer WEG oder Mietshaus übernimmt.
Home Staging
Professionelle optische Aufbereitung der Immobilie für bessere Verkaufschancen und höheren Preis.
Courtage (= Maklerprovision)
Vergütung des Immobilienmaklers – in Berlin meist 3,57 % inkl. MwSt. (teilbar oder vom Verkäufer gezahlt).
I
Immobilienbewertung
Ermittlung des aktuellen Marktwerts einer Immobilie.
Immobiliengutachten
Ausführliches, gerichtsfestes Wertgutachten (meist durch Sachverständigen).
Immobilienkaufvertrag
Notariell beurkundeter Vertrag über den Kauf einer Immobilie.
Immobilienmakler Berlin
Fachkundiger Vermittler von Immobilien in der Hauptstadt (Ich 😉).
Immobilienrente
Verkauf der Immobilie bei gleichzeitiger lebenslanger Miete (Verkauf gegen Leibrente).
Indexmiete
Miete, die sich an einem Preisindex (z. B. Verbraucherpreisindex) orientiert.
J
Jahresabrechnung
Jährliche Abrechnung der Hausverwaltung über tatsächliche Kosten der WEG.
K
Kapitalanlageimmobilie
Immobilie, die primär zur Vermietung und Ertragserzielung gekauft wird.
Kaufnebenkosten
Zusatzkosten beim Kauf (ca. 10–15 %): Notar, Grundbuch, Grunderwerbsteuer, Makler.
Kaufpreisverhandlung
Verhandlung des endgültigen Kaufpreises zwischen Käufer und Verkäufer.
Kaution
Sicherheitsleistung des Mieters (max. 3 Nettokaltmieten).
L
Lagebewertung
Einschätzung der Mikro- und Makrolage (Lage ist alles!).
Löschungsbewilligung
Erklärung der Bank, dass eine Grundschuld nach Tilgung gelöscht werden darf.
M
Maklerhaftung
Haftung des Maklers für falsche Angaben oder unterlassene Aufklärung.
Mehrfamilienhaus
Gebäude mit mehreren Wohnungen, meist als Renditeobjekt.
Modernisierungskosten
Kosten für wertsteigernde Umbauten (können teilweise auf Mieter umgelegt werden).
N
Nachfinanzierung
Zusätzliche Kreditaufnahme, wenn die Baukosten höher als geplant sind.
Nebenkostenabrechnung
Jährliche Abrechnung der Betriebskosten gegenüber dem Mieter.
Nießbrauch
Recht, eine Immobilie lebenslang zu nutzen oder Erträge daraus zu ziehen, ohne Eigentümer zu sein.
Notaranderkonto
Sicheres Treuhandkonto des Notars für die Kaufpreiszahlung.
Notarkosten
Gebühren für Beurkundung von Kaufvertrag und Grundbucheintragungen.
Notverkauf (Immobilien)
Schneller Verkauf meist unter Marktwert (z. B. bei Scheidung, Insolvenz oder Erbschaft).
O
Offenbarungspflicht
Pflicht des Verkäufers, bekannte wesentliche Mängel offenzulegen.
Online-Wertermittlung
Kostenlose, aber meist ungenaue erste Wertindikation im Internet.
P
Preisfindung
Professionelle Ermittlung des realistischen Verkaufspreises.
Privatverkauf Immobilie
Verkauf ohne Makler – höheres Risiko und Aufwand für den Eigentümer.
Q
Quartiersentwicklung
Stadtplanerische Aufwertung eines ganzen Viertels (starke Auswirkung auf Preise).
R
Renditeberechnung
Berechnung der jährlichen Mietrendite (Nettokaltmiete im Verhältnis zum Kaufpreis).
Reservierungsvereinbarung
Zeitlich begrenzte Reservierung einer Immobilie gegen Gebühr.
Restnutzungsdauer
Zeitraum, in dem ein Gebäude wirtschaftlich noch sinnvoll nutzbar ist (wichtig bei Bewertung).
Restschuldversicherung
Versicherung, die bei Tod oder Berufsunfähigkeit den Kredit tilgt.
S
Sachwertverfahren
Bewertungsmethode: orientiert sich an Herstellungskosten (Boden + Gebäude).
Sanierungskosten
Kosten für Instandsetzung und Modernisierung.
Sondereigentum
Bei Eigentumswohnungen: die einzelne Wohnung selbst (Innenräume).
Sondernutzungsrecht
Recht, bestimmte Gemeinschaftsflächen allein zu nutzen (z. B. Gartenanteil, Stellplatz).
Staffelmiete
Vertraglich festgelegte schrittweise Mieterhöhung.
T
Teilungserklärung
Notarielle Erklärung, die eine Immobilie in Sondereigentum und Gemeinschaftseigentum aufteilt.
Teilverkauf
Verkauf eines Anteils der eigenen Immobilie (z. B. 50 %) bei gleichzeitiger Weiternutzung.
Tilgung
Rückzahlung des Darlehens (Tilgungsrate).
U
Unbedenklichkeitsbescheinigung
Bestätigung des Finanzamts, dass Grunderwerbsteuer bezahlt wurde (Voraussetzung für Eigentumsumschreibung).
Unterlagenrecherche
Zusammentragen aller wichtigen Dokumente vor dem Verkauf (Grundbuch, Baupläne, Energieausweis etc.).
V
Vergleichswertverfahren
Gängigste Methode: Wert wird aus Verkaufspreisen vergleichbarer Objekte abgeleitet.
Verkehrswertgutachten
Amtlich anerkanntes Gutachten über den aktuellen Marktwert.
Vorfälligkeitsentschädigung
Entschädigung der Bank, wenn der Kredit vorzeitig abgelöst wird.
Vorvertrag
Vorläufige Vereinbarung – rechtlich riskant, besser direkt zum Notar.
W
Wohneigentümergemeinschaft (WEG)
Gemeinschaft aller Eigentümer einer Wohnanlage.
Wohnflächenberechnung
Berechnung der nutzbaren Wohnfläche nach WoFlV (wichtig für Miete und Kaufpreis).
Wohnrecht
Persönliches Recht, eine Immobilie lebenslang zu bewohnen (meist im Grundbuch eingetragen).
Z
Zugesicherte Eigenschaft
Im Vertrag explizit zugesicherte Merkmale (z. B. „keine Feuchtigkeit“) – volle Haftung bei Fehlen.
Zweitwohnungssteuer
Steuer, die einige Städte (z. B. Berlin nicht) auf Zweitwohnungen erheben.
Zwangsversteigerung
Gerichtliche Versteigerung einer Immobilie, meist durch Bank oder Finanzamt.
